MATERIA Terpen-Navigator

Jede Erkrankung und jeder Patient erfordern eine möglichst individuell abgestimmte Behandlung. Um die Therapie bestmöglich auf die spezifischen Bedürfnisse von Menschen mit unterschiedlichen Symptomen zuzuschneiden, sind neben der Auswahl geeigneter Cannabinoide, der Darreichungsform, Titration und Dosierung auch die Terpene mit ihren verschiedenen therapeutischen Effekten von Bedeutung.

Im Folgenden werden die Terpene vorgestellt, die sowohl in der Praxis als auch in der Wissenschaft an Relevanz gewinnen.

Wichtige Hinweise:

  • Die meisten Erkenntnisse zu therapeutischen Effekten stammen aus präklinischen Untersuchungen.
  • Klinische Studien liegen nur vereinzelt vor und sind in ihrer Aussagekraft begrenzt.
  • Besonders bei antitumoralen Effekten, die in Laborstudien beschrieben wurden, ist die klinische Evidenz noch schwach.

Trotz dieser Einschränkungen können Terpene – vor allem bei guter Verträglichkeit – in die Auswahl von Cannabisarzneimitteln einbezogen werden, wenn ein möglicher Zusatznutzen erwartet wird. Der vorliegende Terpen-Navigator soll dabei helfen, schnell jene Terpene auszuwählen, die bei bestimmten Symptomen potenziell hilfreich sein können. Ärztinnen und Ärzte finden hier außerdem die Studien, die als Begründung für die Auswahl bestimmter pflanzlicher Cannabisprodukte mit spezifischen Terpenprofilen herangezogen werden können.

Inhaltsverzeichnis

  1. Schmerzen
  2. Entzündliche Erkrankungen
  3. Psyche & Stimmung
    • 3.1 Depressionen
    • 3.2 Angststörungen & PTBS
    • 3.3 ADHS
    • 3.4 Tourette-Syndrom
  4. Schlaf und Entspannung
  5. Spastik & Krämpfe
  6. Kognition und Alltag
  7. Tumorerkrankungen
  8. Neurologische Erkrankungen & Neuroprotektion

1. Schmerzen

β-Myrcen

β-Myrcen besitzt schmerzlindernde Eigenschaften, indem es die Freisetzung körpereigener Opioide stimuliert [1].
Aroma: erdig, würzig, holzig
Vorkommen: Mango, Thymian, Hopfen, Zitronengras

β-Caryophyllen

β-Caryophyllen wird unter anderem mit analgetischen Wirkungen in Verbindung gebracht [1].
Aroma: würzig, pfeffrig
Vorkommen: Schwarzer Pfeffer, Oregano, Nelken

Geraniol

In präklinischen Untersuchungen zeigte Geraniol schmerzlindernde und neuroprotektive Effekte, etwa bei neuropathischen Schmerzen nach Rückenmarksverletzungen [2,3].
Aroma: blumig, süß, rosig
Vorkommen: Rosen, Geranien, Wermut, Koriander, Pfirsiche

Borneol

Das Terpen, das auch in Ingwer und Kurkuma vorkommt, besitzt schmerzlindernde und krampflösende Potenziale [2].
Aroma: kampferartig, erdig, holzig
Vorkommen: Rosmarin, Ingwer, Kurkuma

2. Entzündliche Erkrankungen

β-Caryophyllen

β-Caryophyllen wird unter anderem mit entzündungshemmenden Wirkungen in Verbindung gebracht [1].
Aroma: würzig, pfeffrig
Vorkommen: Schwarzer Pfeffer, Oregano, Nelken

Linalool

Linalool, das unter anderem auch in Lavendel enthalten ist, wirkt antioxidativ, entzündungshemmend und krampflösend und zeigt zudem potenziell angstlösende und beruhigende Eigenschaften [4,5].
Aroma: blumig, lavendelartig
Vorkommen: Lavendel, Koriander, Basilikum

Phellandren

Phellandren ist ein seltenes Terpen, das über potenziell bronchienerweiternde und entzündungshemmende Eigenschaften verfügt [1].
Aroma: fruchtig-zitrusartig mit leichten Anklängen von Pfefferminze
Vorkommen: Eukalyptus, Ingwer, Fenchel

Bisabolol

Bisabolol zeigte im Tierversuch nervenzellschützende Effekte und eine Hemmung neuroentzündlicher Prozesse [6].
Aroma: blumig, süßlich
Vorkommen: Kamille, Candeia-Baum

Eucalyptol (1,8-Cineol)

Eucalyptol (auch bekannt als 1,8-Cineol) wird unter anderem mit entzündungshemmenden Eigenschaften in Verbindung gebracht [7].
Aroma: frisch, minzig
Vorkommen: Eukalyptus, Rosmarin, Salbei, Wermut

3.Psyche & Stimmung

3.1 Depressionen

Limonen

Limonen ist bekannt für sein frisches Zitrusaroma und seine stimmungsaufhellenden Effekte. Präklinische und klinische Studien weisen auf angstlösende und stressreduzierende Wirkungen hin [8]. Darüber hinaus zeigte eine aktuelle randomisierte kontrollierte Studie (RCT), dass Limonen THC-bedingte Nebenwirkungen wie Angstgefühle abmildern kann [9].
Aroma: frisch, zitrusartig
Vorkommen: Zitrusfrüchte, Minze, Rosmarin

Linalool

Linalool, das unter anderem auch in Lavendel enthalten ist, wirkt antioxidativ, entzündungshemmend und krampflösend und zeigt zudem potenziell angstlösende und beruhigende Eigenschaften [4,5]. Vermutet wird ein Einfluss auf das Glutamat- und GABA-System im Gehirn [4].
Aroma: blumig, lavendelartig
Vorkommen: Lavendel, Koriander, Basilikum

Terpinolen

Terpinolen kommt vor allem in Sativa-dominanten Sorten vor. Es wirkt potenziell energetisierend und kann möglicherweise die Stimmung verbessern [10–13].

Aroma: frisch, kräuterartig mit Pinien- und Zitrusnoten
Vorkommen: Äpfel, Muskat, Kreuzkümmel, Teebaumöl

3.2 Angststörungen & PTBS

Limonen

Limonen ist bekannt für sein frisches Zitrusaroma und seine stimmungsaufhellenden Effekte. Präklinische und klinische Studien weisen auf angstlösende und stressreduzierende Wirkungen hin [8]. Darüber hinaus zeigte eine aktuelle randomisierte kontrollierte Studie (RCT), dass Limonen THC-bedingte Nebenwirkungen wie Angstgefühle abmildern kann [9].
Aroma: frisch, zitrusartig
Vorkommen: Zitrusfrüchte, Minze, Rosmarin

Linalool

Linalool, das unter anderem auch in Lavendel enthalten ist, wirkt antioxidativ, entzündungshemmend und krampflösend und zeigt zudem potenziell angstlösende und beruhigende Eigenschaften [4,5].Vermutet wird ein Einfluss auf das Glutamat- und GABA-System im Gehirn [4].
Aroma: blumig, lavendelartig
Vorkommen: Lavendel, Koriander, Basilikum

β-Caryophyllen

β-Caryophyllen wird unter anderem mit anxiolytischen Wirkungen in Verbindung gebracht [1].
Aroma: würzig, pfeffrig
Vorkommen: Schwarzer Pfeffer, Oregano, Nelken

3.3 ADHS

Terpinolen

Terpinolen kommt vor allem in Sativa-dominanten Sorten vor. Es wirkt belebend, kann die Stimmung heben und Ängste reduzieren [10–13].
Aroma: frisch, kräuterartig mit Pinien- und Zitrusnoten
Vorkommen: Äpfel, Muskat, Kreuzkümmel, Teebaumöl

α-Pinen und β-Pinen

Studien zufolge können die Terpene α-Pinen und β-Pinen die Aktivität der Acetylcholinesterase im Gehirn hemmen und dadurch kognitive Funktionen unterstützen [1]. Zudem können sie die Verträglichkeit von Cannabis verbessern, indem sie Gedächtnisstörungen verringern, die durch hohe THC-Dosierungen verursacht werden [1].
Aroma: frischer Kiefernduft, harzig
Vorkommen: Kiefern, Rosmarin, Dill, Petersilie

Limonen

Limonen ist bekannt für sein frisches Zitrusaroma und seine stimmungsaufhellenden Effekte. Präklinische und klinische Studien weisen auf angstlösende und stressreduzierende Wirkungen hin [8]. Darüber hinaus zeigte eine aktuelle randomisierte kontrollierte Studie (RCT), dass Limonen THC-bedingte Nebenwirkungen wie Angstgefühle abmildern kann [9].
Aroma: frisch, zitrusartig
Vorkommen: Zitrusfrüchte, Minze, Rosmarin

Ocimen

Ocimen, das sowohl in Orchideen als auch in Cannabis vorkommt, wird mit entzündungshemmenden Effekten in Verbindung gebracht, insbesondere in Kombination mit Pinen und Limonen [14]. Außerdem wird es mit energetisierenden Wirkungen assoziiert.
Aroma: süßlich-blumig, leicht würzig
Vorkommen: Basilikum, Minze, Orchideen

3.4 Tourette-Syndrom

Linalool

Linalool, das unter anderem auch in Lavendel enthalten ist, wirkt krampflösend und zeigt zudem beruhigende Eigenschaften [4,5]. Vermutet wird ein Einfluss auf das Glutamat- und GABA-System im Gehirn [4].
Aroma: blumig, lavendelartig
Vorkommen: Lavendel, Koriander, Basilikum

β-Myrcen

Ein hoher Myrcengehalt (> 0,5 %) in Cannabisblüten wird mit starker körperlicher und psychischer Entspannung in Verbindung gebracht [10].
Aroma: erdig, würzig, holzig
Vorkommen: Mango, Thymian, Hopfen, Zitronengras

α-Pinen und β-Pinen

Studien zufolge können die Terpene α-Pinen und β-Pinen die Aktivität der Acetylcholinesterase im Gehirn hemmen und dadurch kognitive Funktionen unterstützen [1].
Aroma: frischer Kiefernduft, harzig
Vorkommen: Kiefern, Rosmarin, Dill, Petersilie

4.Schlaf und Entspannung

β-Myrcen

Ein hoher Myrcengehalt (> 0,5 %) in Cannabisblüten wird mit starker körperlicher und psychischer Entspannung in Verbindung gebracht [15]. Myrcen ist daher in Indica-Cannabissorten oft relativ hoch konzentriert und kann bei Schlafstörungen hilfreich sein.
Aroma: erdig, würzig, holzig
Vorkommen: Mango, Thymian, Hopfen, Zitronengras

Linalool

Linalool, das unter anderem auch in Lavendel enthalten ist, wirkt krampflösend und zeigt zudem potenziell angstlösende und beruhigende Eigenschaften [4,5].Vermutet wird ein Einfluss auf das Glutamat- und GABA-System im Gehirn [4].
Aroma: blumig, lavendelartig
Vorkommen: Lavendel, Koriander, Basilikum

5.Spastik & Krämpfe

Linalool

Linalool, das unter anderem in Lavendel enthalten ist, wirkt krampflösend und wird zudem mit angstlösenden und beruhigenden Eigenschaften in Verbindung gebracht [4,5].Vermutet wird ein Einfluss auf das Glutamat- und GABA-System im Gehirn [4].
Aroma: blumig, lavendelartig
Vorkommen: Lavendel, Koriander, Basilikum

β-Myrcen

Ein hoher Myrcengehalt (> 0,5 %) in Cannabisblüten wird mit starker körperlicher und psychischer Entspannung assoziiert [15]. Myrcen findet sich besonders in Indica-Sorten und könnte bei Schlafstörungen hilfreich sein.
Aroma: erdig, würzig, holzig
Vorkommen: Mango, Thymian, Hopfen, Zitronengras

Borneol

Borneol, enthalten unter anderem in Ingwer und Kurkuma, wird mit krampflösenden Effekten in Verbindung gebracht [2].
Aroma: kampferartig, erdig, holzig
Vorkommen: Rosmarin, Ingwer, Kurkuma

6.Kognition und Alltag

α-Pinen und β-Pinen

Studien zufolge können die Terpene α-Pinen und β-Pinen die Aktivität der Acetylcholinesterase im Gehirn hemmen und dadurch kognitive Funktionen unterstützen [1]. Zudem können sie die Verträglichkeit von Cannabis verbessern, indem sie Gedächtnisstörungen verringern, die durch hohe THC-Dosierungen verursacht werden [1].
Aroma: frischer Kiefernduft, harzig
Vorkommen: Kiefern, Rosmarin, Dill, Petersilie

Limonen

Limonen ist bekannt für sein frisches Zitrusaroma und seine stimmungsaufhellenden Effekte. Präklinische und klinische Studien weisen auf angstlösende und stressreduzierende Wirkungen hin [8]. Darüber hinaus zeigte eine aktuelle randomisierte kontrollierte Studie (RCT), dass Limonen THC-bedingte Nebenwirkungen wie Angstgefühle abmildern kann [9].
Aroma: frisch, zitrusartig
Vorkommen: Zitrusfrüchte, Minze, Rosmarin

Terpinolen

Terpinolen kommt vor allem in Sativa-dominanten Sorten vor. Es wirkt belebend, kann die Stimmung heben und Ängste reduzieren [10–13].
Aroma: frisch, kräuterartig mit Pinien- und Zitrusnoten
Vorkommen: Äpfel, Muskat, Kreuzkümmel, Teebaumöl

7.Tumorerkrankungen

Bisabolol

Bisabolol zeigte im Tierversuch nervenzellschützende Effekte und eine Hemmung neuroentzündlicher Prozesse [6]. Präklinische Untersuchungen an Leukämiezellen zeigten zudem, dass Bisabolol direkt menschliche Krebszellen angreifen und deren Zelltod fördern kann [16,17].
Aroma: blumig, süßlich
Vorkommen: Kamille, Candeia-Baum

Terpinolen

Terpinolen wirkt belebend, kann die Stimmung heben und Ängste reduzieren. Studien weisen zudem auf mögliche antitumorale Eigenschaften hin [10–13].
Aroma: frisch, kräuterartig mit Pinien- und Zitrusnoten
Vorkommen: Äpfel, Muskat, Kreuzkümmel, Teebaumöl

Geraniol

In präklinischen Untersuchungen gibt es Hinweise auf antiproliferative und pro-apoptotische Eigenschaften, die bei verschiedenen Krebsarten wie Brust-, Lungen- oder Darmkrebs beobachtet wurden [7].
Aroma: blumig, süß, rosig
Vorkommen: Rosen, Geranien, Wermut, Koriander, Pfirsiche

Eucalyptol (1,8-Cineol)

Eucalyptol (auch bekannt als 1,8-Cineol) wird mit entzündungshemmenden und krebshemmenden Eigenschaften in Verbindung gebracht. Auch in menschlichen Eierstockkrebszellen zeigte Eucalyptolantitumorale Effekte [7].
Aroma: frisch, minzig
Vorkommen: Eukalyptus, Rosmarin, Salbei, Wermut

p-Cymen

p-Cymen ist ein natürlich vorkommendes Monoterpen. In präklinischen Untersuchungen mit Schwarzkümmelöl (bis zu 40 % p-Cymen) wurden antitumorale Effekte bei verschiedenen Krebsarten wie Blut-, Nieren-, Lungen-, Prostata-, Leber- und Brustkrebs beschrieben [18].
Aroma: orangeartig, karottenartig, zitronig
Vorkommen: Kreuzkümmel, Thymian

Valencen, Humulen, Nerolidol

In präklinischen Untersuchungen wurde beobachtet, dass diese Terpene die Effizienz bestimmter Chemotherapeutika erhöhen können [19].

Aromen:
– Valencen: fruchtig, zitrusartig (Orangen)
– Humulen: hopfig, erdig (Hopfen, Koriander)
– Nerolidol: holzig-blumig (Teebaum, Ingwer, Jasmin)

8.Neurologische Erkrankungen & Neuroprotektion

α-Pinen und β-Pinen

Studien zufolge können die Terpene α-Pinen und β-Pinen die Aktivität der Acetylcholinesterase hemmen. Dadurch könnten sie kognitive Funktionen unterstützen und Gedächtnisprobleme abmildern, wie sie beispielsweise in Zusammenhang mit hohen THC-Dosen auftreten können [1]. Auch im Hinblick auf neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer oder Parkinson wird ein potenzieller Nutzen diskutiert.
Aroma: frischer Kiefernduft, harzig
Vorkommen: Kiefern, Rosmarin, Dill, Petersilie

Linalool

Linalool, das unter anderem in Lavendel enthalten ist, wirkt krampflösend und wird zudem mit angstlösenden und beruhigenden Eigenschaften in Verbindung gebracht [4,5].Vermutet wird ein Einfluss auf das Glutamat- und GABA-System im Gehirn [4].
Aroma: blumig, lavendelartig
Vorkommen: Lavendel, Koriander, Basilikum

Bisabolol

Bisabolol, ein Terpen aus Kamille und Candeia-Baum, zeigte in Tierversuchen nervenzellschützende Effekte und eine Hemmung neuroentzündlicher Prozesse [6].
Aroma: blumig, süßlich
Vorkommen: Kamille, Candeia-Baum

β-Caryophyllen

β-Caryophyllen wird in präklinischen Studien mit neuroprotektiven und entzündungshemmenden Eigenschaften in Verbindung gebracht [1]. Dadurch könnte es auch bei neurologischen Erkrankungen mit Entzündungsbeteiligung, wie Morbus Parkinson oder Multipler Sklerose, eine unterstützende Rolle spielen.
Aroma: würzig, pfeffrig
Vorkommen: Schwarzer Pfeffer, Oregano, Nelken

Quellen:

[1] Sommano SR, Chittasupho C, Ruksiriwanich W, Jantrawut P. The Cannabis Terpenes. Molecules. 2020 Dec 8;25(24):5792. doi:10.3390/molecules25245792.

[2] Schwarz AM, Keresztes A, Bui T, et al. Terpenesfrom Cannabis sativainduceantinociception in mousechronicneuropathicpain via activationof spinal cordadenosine A2A receptors. bioRxiv. 2023 Mar 29:2023.03.28.534594. doi:10.1101/2023.03.28.534594.

[3] Lv Y, Zhang L, Li N, et al. Geraniol promotesfunctionalrecovery and attenuatesneuropathicpain in ratswith spinal cordinjury. Can J PhysiolPharmacol. 2017 Dec;95(12):1389-95. doi:10.1139/cjpp-2016-0528.

[4] Russo EB. Taming THC: potential cannabissynergy and phytocannabinoid-terpenoidentourageeffects. Br J Pharmacol. 2011 Aug;163(7):1344-64. doi:10.1111/j.1476-5381.2011.01238.x.

[5] An Q, Ren JN, Li X, Fan G, Qu SS, Song Y, Li Y, Pan SY. Recentupdates on bioactivepropertiesoflinalool. Food Funct. 2021 Nov 1;12(21):10370-89. doi:10.1039/d1fo02120f. PMID:34611674.

[6] Javed H, Meeran MFN, Azimullah S, Bader Eddin L, Dwivedi VD, Jha NK, Ojha S. α-Bisabolol, a dietarybioactivephytochemical, attenuatesdopaminergicneurodegenerationthroughmodulationof oxidative stress, neuroinflammation and apoptosis in rotenone-induced rat modelofParkinson’sdisease. Biomolecules. 2020 Oct 8

[7] Tomko AM, Whynot EG, Ellis LD, Dupré DJ. Anti-cancer potential ofcannabinoids, terpenes, and flavonoidspresent in cannabis. Cancers (Basel). 2020 Jul 21;12(7):1985. doi:10.3390/cancers12071985

[8] Russo EB. Taming THC: potential cannabissynergy and phytocannabinoid-terpenoidentourageeffects. Br J Pharmacol. 2011 Aug;163(7):1344-64. doi:10.1111/j.1476-5381.2011.01238.x.

[9] Spindle TR, Zamarripa CA, Russo E, Pollak L, Bigelow G, Ward AM, Tompson B, Sempio C, Shokati T, Klawitter J, Christians U, Vandrey R. Vaporized D-limonene selectivelymitigatestheacuteanxiogeniceffectsof Δ9-tetrahydrocannabinol in healthyadultswhointermittentlyusecannabis. Drug AlcoholDepend. 2024 Apr 1

[10] Lewis MA, Russo EB, Smith KM. Pharmacologicalfoundationsofcannabischemovars. Planta Med. 2018 Apr;84(4):225-33.

[11] Arpornchayanon W, Gomonchareonsiri S, Chansakaow S, Wongpakaran T, Varnado P, Wongpakaran N. Acuteeffectsof essential oilblendcontainingphlaioil on moodamonghealthy male volunteers: randomizedcontrolled trial. J ComplementIntegr Med. 2019;17(2).

[12] Aydin E, Türkez H, Taşdemir S. Anticancer and antioxidantpropertiesofterpinolene in rat braincells. ArhHig Rada Toksikol. 2013;64(3):415-24.

[13] Arpornchayanon W, Gomonchareonsiri S, Chansakaow S, Wongpakaran T, Varnado P, Wongpakaran N. Acuteeffectsof essential oilblendcontainingphlaioil on moodamonghealthy male volunteers: randomizedcontrolled trial. J ComplementIntegr Med. 2019 Oct 16;17(2). doi:10.1515/jcim-2019-0097.

[14] Kim MJ, Yang KW, Kim SS, Park SM, Park KJ, Kim KS, Choi YH, Cho KK, Hyun CG. Chemical composition and anti-inflammationactivityof essential oilsfrom Citrus unshiuflower. Nat Prod Commun. 2014;9(5):727-730

[15] Surendran S, Qassadi F, Surendran G, Lilley D, Heinrich M. Myrcene—Whatarethe potential healthbenefitsofthisflavouring and aromaagent? Front Nutr. 2021 Jul 19;8:699666. doi:10.3389/fnut.2021.699666.

[16] Cavalieri E, Rigo A, Bonifacio M, Carcereri de Prati A, Guardalben E, Bergamini C, Fato R, Pizzolo G, Suzuki H, Vinante F. Pro-apoptoticactivityof α-bisabolol in preclinicalmodelsofprimary human acuteleukemiacells. J Transl Med. 2011;9:45.

[17] Bonifacio M, Rigo A, Guardalben E, Bergamini C, Cavalieri E, Fato R, Pizzolo G, Suzuki H, Vinante F. α-Bisabololis an effectiveproapoptoticagentagainst BCR-ABL(+) cells in synergismwith Imatinib and Nilotinib. PLoS One. 2012;7(10). doi:10.1371/journal.pone.0046674. Epub 2012 Oct 3.

[18] Mollazadeh H, Afshari AR, Hosseinzadeh H. Review on the potential therapeuticrolesofNigellasativa in thetreatmentofpatientswithcancer: involvementofapoptosis—blackcumin and cancer. J Pharmacopunct. 2017;20:158-72. doi:10.3831/KPI.2017.20.019.

[19] Ambrož M, Matoušková P, Skarka A, Zajdlová M, Žáková K, Skálová L. The effects of selected sesquiterpenes from My ricarubra essential oil on the efficacy of doxorubicin in sensitive and resistant cancer cell lines. Molecules. 2017 Jun 20;22(6):1021. doi:10.3390/molecules22061021.